Vertretung Österreich - Technologie für die Hidden Champions der Alpenregion

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Technologie für die Hidden Champions der Alpenregion

Österreich: rund neun Millionen Einwohner, wunderschöne Berge, Skizirkus, Wanderparadies, eines der wohlhabendsten Länder der Europäischen Gemeinschaft. Letzteres liegt unter anderem an der florierenden Industrie, denn Österreich ist Heimat vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen, die vor allem in den Bereichen Maschinenbau und der Kfz-Zulieferindustrie äußerst erfolgreich sind.

„Innovation und Fleiß zählen für diese Unternehmen oft mehr als pure Größe – und diese Ausrichtung hat sich auch das Unternehmen Friedrich W. Bloch zu eigen gemacht“, berichtet Peter Kolbe, Prokurist des österreichischen Partnerunternehmens von Brabender Technologie. Der Namensgeber und Gründer war viele Jahre Geschäftsführer der größten österreichischen Mühle, bevor er 1950 eine eigene Geschäftsidee umsetzte. Er erkannte den Bedarf der Branche an speziellen Maschinen und Anlagen. „Im Umfeld der Getreidemühlen und Mischfutter-werke gab es erste Kontakte mit den Laborgeräten der Brabender GmbH und dann mit der Schüttguttechnik der Brabender Technologie. Den BAVs folgten Dosiergeräte im Lebensmittelbereich – der Beginn einer jahrzehntelangen Geschäftsbeziehung, die auch eine herzliche, persönliche Note trägt.“

Gemeinsam gewachsen 

Gerade Friedrich W. Bloch und Carl Wilhelm Brabender verstanden sich ausgezeichnet, man schätzte gegenseitig die Handschlagqualität des anderen. Auch die Folgegenerationen haben diese gute Beziehung fortgeführt – inzwischen in der dritten Generation in Person von Susanne Kondziolka-Bloch. Mit dem Erstarken der Kunststoffindustrie in Österreich wuchs auch der Bedarf an Dosiergeräten für Compound- und Masterbatchhersteller, was der Zusammenarbeit in den 1990er Jahren weiteren Auftrieb gab. 1997 wurde mit Peter Kolbe eigens ein Maschinenbauingenieur engagiert, der diesen Bereich be-feuerte und 2001 gemeinsam mit Peter Schlögl einen eigenen Service für den österreichischen Markt etablierte. Für das Unternehmen Friedrich W. Bloch ein weiterer Meilenstein, erzählt Peter Kolbe: „Von nun an waren wir in der Lage, dank eines zuverlässigen und überaus kompetenten Partners, Montagen, Inbetriebnahmen und Wartungen lokal anbieten zu können.“  

Inzwischen ist auch diese Zusammenarbeit in der nächsten Service-Generation angekommen. „Bloch ist aber nicht nur in den Aufgaben, sondern auch regional gewachsen“, erläutert Kolbe. Denn seit 2014 gehören auch Ungarn und Slowenien zum Geschäftsgebiet. „Für Ungarn haben wir mit Istvan Benedek einen eigenen Mitarbeiter. Er operiert von Wien aus, ist aber gebürtiger Ungar und kann mit seinen perfekten Sprachkenntnissen die dortigen Kunden optimal unterstützen.“ 

Ansprechpartner für alle Fälle

Für alle drei Länder hält Bloch das komplette Angebotsspektrum vor: Das Unternehmen bietet Einzelgeräte und komplette Anlagen mit und ohne Inbetriebnahme an, kümmert sich um Ersatzteile, führt Schulungen und Wartungen durch.

Unterstützung erhalten die Österreicher natürlich aus Duisburg sowie vom „Brabender Vertriebsstützpunkt Süd“ in Gelnhausen. Die Zusammenarbeit mit Ralf Kanter und seinem engagierten Team aus Hessen funktioniert großartig. In Duisburg stehen die Kollegen aus Vertrieb- und Abwicklung sowie von der Service-Hot-line und aus dem Ersatzteilwesen bereit, um Fragen zu klären und schnell zu reagieren. „Schnelle und unbürokratische Hilfe im Bedarfsfall ist für eine nachhaltige Kundenbeziehung sehr wichtig“, betont der Vertriebsspezialist. „Hier sind gute After-Sales-Leistungen gefragt – und die bietet Brabender Technologie zweifelsfrei.“

(erschienen in FLUX 2/2020)