Vertretung Brasilien: Technoservice

Zurück

Magazinansicht

Vertretung Brasilien: Technoservice

Die brasilianische Vertretung Technoservice ist für Brabender Technologie seit knapp 25 Jahren ein engagierter und verlässlicher Partner in allen Angelegenheiten auf dem gesamten südamerikanischen Kontinent.

Alles begann Ende der 1970er Jahre, als sich die Gründer von Technoservice, Carlos A. Squinello und Johannn Höllerschmid, während ihrer gemeinsamen Zeit bei Volkswagen in São Paulo kennenlernten. 1986 trafen sie sich bei Schenck do Brasil wieder, Johann nunmehr als Servicemanager und Carlos als Servicetechniker. Als Johann ab 1994 als Vertriebsmitarbeiter für das Unternehmen Bücher & Bücher arbeitete, hatte er zum ersten Mal mit Brabender Technologie zu tun. 1996 überzeugte Carlos dann Johann davon, Technoservice zu gründen.

Mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung

„Wir verfügen mittlerweile über 34 Jahre Erfahrung im Bereich Wiege- und Dosiertechnologie“, erklärt Carlos Squinello nicht ohne Stolz. „Brabender Technologie war 1997 das erste Unternehmen, das wir repräsentiert haben“, erklärt sein Kompangnon Herbert Ghirardello, der vor rund sieben Jahren in die Vertretung einstieg, als sich Johann Höllerschmid in den Ruhestand verabschiedete. Neben den volumetrischen und gravimetrischen Dosierern der Brabender Technologie finden sich außerdem noch Mischer von Mixaco (Dr. Herfeld), einem ebenfalls deutschen Unternehmen. Beide sind ausschließlich für industrielle Zwecke vor allem für Plastik, Food und Chemie gedacht. Mit den Drehmoment-Rheometern und Extrudern der Brabender GmbH und den Feuchtigkeitsmessern für die Qualitätskontrolle der Brabender Messtechnik wird das Portfolio seit 2014 abgerundet.

Aufgaben und Herausforderungen

In das Leistungsspektrum der brasilianischen Vertretung fällt neben der individuellen Anpassung und Inbetriebnahme der Anlage oder der Maschine vor Ort beim Kunden auch der Ersatzteilservice. „Darüber hinaus überprüfen wir für den Kunden alle für die Zollabfertigung wichtigen Dokumente und regeln den bürokratischen Teil für sie“, erklärt Herbert Ghirardello. Ein wichtiger Punkt, denn der brasilianische Markt ist gekennzeichnet durch viele Zollbeschränkungen, die sich in einer ausgeprägten Verwaltung mit erheblichen Kosten niederschlagen. Dazu kommen vergleichsweise hohe Steuern und ein komplexes Abgabensystem. „Dadurch haben es kleinere Unternehmen sehr schwer, qualitativ hochwertige Anlagen und Maschinen aus Europa zu kaufen“, klärt Herbert Ghirardello auf.

Großes Einzugsgebiet in Südamerika

Technoservice bedient mit insgesamt fünf Mitarbeitern vor allem Brasilien und Argentinien, aber auch weitere südamerikanische Länder, die keinen Lokalrepräsentanten haben, wie zum Beispiel Uruguay, Chile und Kolumbien. Zu den Kunden zählen große Unternehmen, die in der Master­batch- und Plastik-Combound-Herstellung, aber auch im Bereich Lebens- und Tiernahrungsmittel tätig sind. „Unsere Website hilft uns dabei, die Produkte zu promoten, die wir vertreten. Darüber hinaus nehmen wir auch alle zwei Jahre an einer Messe für die brasilianische Plastikindustrie teil“, bemerkt Herbert Ghirardello, der bei Technoservice für Vertrieb und Marketing zuständig ist.

Service als festes Standbein

„Unsere Kunden schätzen den Vorortservice durch ihren lokalen Repräsentanten auch, weil er ihre Sprache spricht. Das erleichtert den Austausch, wenn es um die Diagnose und Unterstützung bei technischen Problemen an den Maschinen geht“, erzählt Herbert Ghirardello weiter. Auch das Besorgen von Ersatzteilen aus Deutschland sowie Schulungen gehören zum Serviceangebot bei Technoservice. Um stets auf dem aktuellen Stand zu sein, besuchen Carlos Squinello und Herbert Ghirardello alle zwei bis drei Jahre die Unternehmenszentrale, um zum Beispiel am Service-Seminar und der K-Messe teilzunehmen oder, wenn andere Anlässe sinnvoll erscheinen. „Obwohl wir täglich mit Duisburg in Kontakt stehen, sind uns die regelmäßigen Besuche in Deutschland sehr wichtig. Aus unserer Arbeit mit den Kunden wissen wir, wie wichtig das persönliche Gespräch vor Ort ist. Bei den Zusammenkünften treffen wir auf andere Repräsentanten aus der ganzen Welt und erleben uns als lebendiges Glied der weltweiten Brabender Technologie-Familie. Das wirkt jedes Mal wie eine Frischzellenkur, aus der wir neue Energie und jede Menge Inspiration mit nach Hause nehmen“, resümiert Carlos Squinello.

(erschienen in FLUX 1/2021)