Firmenevent 60+1

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Familienfest 60+1

Kundenevent statt Firmenjubiläum oder – wie es bei Brabender Technologie intern hieß – „60+1“: Weil 2017 mit Neubau und Umzug im laufenden Betrieb ein turbulentes Jahr war, ließen sich die Duisburger mit dem Feiern so lange Zeit, bis sie sich und ihre neue Heimat richtig gut in Szene setzen konnten. Eine gute Entscheidung, wie die gelungene Veranstaltung bewies.

Ob aus Kanada, Russland, Indien, Dubai und China: Zu diesem Fest waren alle Mitarbeiter aus der ganzen Welt eingeladen – und gekommen, zu erkennen an den leuchtenden roten Polohemden. Zu den Gästen gehörten Kunden, Partner und natürlich die Eigentümerfamilie. Begrüßt wurden alle von Geschäftsführer Bruno Dautzenberg, Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Niederrhein, Dr. Stefan Dietzfelbinger. Dass Brabender Technologie sich trotz Globalisierung, Wachstum und stetem Konkurrenzdruck das Selbstverständnis als Familienunternehmen bewahrt hat, beeindruckte den Oberbürgermeister besonders: „Ich halte das für sehr bemerkenswert. Und daher kann ich nicht nur zum Jubiläum, sondern auch den Mitarbeitern zu ihrem Unternehmen gratulieren.“

Führungen und Vorführungen im neuen Gebäude
Nach den kurzen Reden startete auch schon das Programm. Für die deutschen und englischen Führungen wurden Kleingruppen gebildet. Nach einem kleinen Rundgang durch die Fertigung standen im Technikum die Experten bereit, die Experimente rund um das Thema Be- und Nachfüllung aufgebaut haben (lesen Sie dazu auch den Leitartikel ab Seite 4). Auf großen Monitoren konnten die Gäste sehen, wie sich etwa ein zugesetzter Filter oder ein klemmender Schieber auf die Verwiegung auswirken, wenn das Schüttgut im Nachfüllprozess in Bewegung kommt.

Ebenfalls im Technikum war auch eine simulierte Fernwartung zu sehen: Der „Kunde“ mit einem fehlerhaften Dosiergerät telefonierte aus dem Technikum live mit der Fernwartung. Diese war über einen großen Monitor zugeschaltet, so dass die Zuschauer beide Parteien in Interaktion verfolgen konnten. So konnte sich dieser Service einmal einem breiten Publikum präsentieren und die Vorteile der Fernwartung zeigen.

Zum Abschluss des Rundgangs kam die Gruppe ins Foyer, wo aktuelle und historische Geräte und Steuerungen von Brabender Technologie ausgestellt waren. Hier standen langjährige Mitarbeiter zu Gesprächen und für Fragen bereit.

Entspannt, gesellig – Ruhrgebiet pur
Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. An verschiedenen Ständen gab es Köstlichkeiten gegen den kleinen und den großen Hunger, Kaffeespezialitäten und italienisches Eis. Auch die Ruhrgebietsspezialitäten Currywurst und Pils durften nicht fehlen. Zur Unterhaltung trug die Kay Grossmann Band bei, die mit unaufdringlicher Live-Musik für beschwingte Laune sorgte. Wer Lust auf Bewegung hatte, konnte auf dem Segway-Parcours seine Geschicklichkeit beweisen.

Ebenfalls mit einem Stand vor Ort war „Deutschland rundet auf“. Brabender Technologie unterstützt diese gemeinnützige Organisation, die Projekte gegen Kinderarmut finanziert. Neben dem bekannten „Aufrunden, bitte!“ an der Supermarktkasse für Privatpersonen können auch Unternehmen diese Spendenbewegung als Plattform für ihr soziales Engagement nutzen – Brabender Technologie geht als gutes Vorbild voran und inspirierte auch andere, mitzumachen.

Bei Gästen und Mitarbeitern kam dieser gemeinsame Nachmittag hervorragend an. Nachdem sich die Gäste am Ende der Veranstaltung verabschiedet hatten, saßen die Mitarbeiter noch lange beisammen – so international und entspannt kommt man schließlich nicht alle Tage zusammen. Nur zum sechzigsten Geburtstag. Plus Eins!  

(erschienen in FLUX 2/2018)