8h mit den Servicetechnikern

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8h mit den Servicetechnikern

In unserer Serie ‚8h mit ...‘ haben wir diesmal das Team der Servicetechniker an ihrem Arbeitsplatz besucht. Für manche Aufgaben wechseln diese schon mal vor Ort zum Kunden

7 Uhr, Einsatzplanung

Ein neuer Arbeitstag beginnt für das achtköpfige Team der Servicetechniker. Jeden Morgen muss die Einsatzplanung an dringliche Fälle angepasst werden. Neben Reparaturen stehen auch Inbetriebnahmen, Wartungsarbeiten und Modernisierungen vor Ort beim Kunden auf dem Programm. „Das Aufgabenspektrum eines Servicetechnikers bei Brabender Technologie ist vielfältig, aber das macht den Job abwechslungsreich“, erklärt Dominique Python, der sowohl bei der Hotline als auch als Servicetechniker arbeitet und beide Seiten im Service kennt.

8 Uhr, Besprechung

Dominique Python bespricht mit einem Servicetechniker die Einzelheiten für den Einsatz bei einem großen Kunden aus der Kunststoff verarbeitenden Industrie. Der Grund: Die dortige Dosieranlage soll einer routinemäßigen Wartung unterzogen werden. Dazu müssen alle Einstellungen überprüft und die neuesten Softwareupdates aufgespielt werden. „Solche Einsätze können wir gut planen und sie gehören zum alltäglichen Programm in unserem Team“, erläutert der erfahrene Servicemann. Dabei helfen Wartungsverträge, die nach festgelegten, sinnvollen Intervallen eine Wartungstechniker auf den Plan rufen und voraussehbare Störungen vermeiden soll. Doch nicht jeder Kunde nimmt diese Leistung in Anspruch.

Einsätze vor Ort

Andere Vororteinsätze müssen schnell organisiert werden, um Stillstandszeiten möglichst kurz zu halten: „Immer dann, wenn ein technisches Problem beim Kunden im Vorfeld nicht über die Hotline oder Fernwartung gelöst werden kann, dann sind wir sozusagen die schnelle Einsatztruppe“, schmunzelt Dominique Python und ergänzt: „Bei Bedarf optimieren wir die Dosierer gerne auch auf geänderte Schüttgüter und Produktionsprozesse. Dann kann es auch sein, dass es Beratungsbedarf für verfahrenstechnische Probleme und Fragen gibt. Solche Aufgaben reichen bis hin zu Schulungen vor Ort beim Kunden.“

Servicetechniker weltweit

Das Einsatzgebiet ist grundsätzlich nicht begrenzt und die Brabender Technologie Servicetechniker sind weltweit tätig. „Natürlich versuchen wir, soweit es geht, die Einsätze in anderen Ländern über unsere Niederlassungen oder Vertretungen abzudecken. Falls notwendig, springen wir auch von hier aus ein“, weiß Dominique Python. „Die Anzahl der monatlichen Einsätze ist abhängig von der Dauer der Einsätze und vom Bedarf der Kunden – mal sind es zwei, mal zehn.“ In den Niederlassungen China, Kanada, Indien, Russland und Dubai hat Brabender Technologie eigene Servicetechniker. Aber auch in den weltweiten Vertretungen sind größtenteils Techniker beschäftigt, die alle Aufgaben übernehmen können. Der Austausch findet in der Regel per Telefon und E-Mail statt. „Hin und wieder führen wir Schulungen durch und alle drei Jahre kommen alle weltweit tätigen Servicetechniker am Standort Duisburg für das Service-Seminar zusammen, einer praxisorientierten Schulung, in der alle Servicetechniker auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden“, erläutert Dominique Python.

11 Uhr, Reparaturen stehen an

In der Fertigung haben die Service­techniker ihren eigenen Bereich für den Reparaturservice, der jedem Kunden zur Verfügung steht. Heute stehen einige Reparaturen auf dem Programm. Peter Dümpelmann, der als Mitarbeiter der Hotline und als Servicetechniker ebenfalls alle Facetten der Arbeit kennt, führt uns herum: „Sollte eine Komponente defekt sein, kann diese einfach nach vorherigem Kontakt an uns gesendet werden. Wir schicken das reparierte Bauteil schnellstmöglich zurück. Je nachdem, um welches Gerät und Fehlerbild es sich handelt, können wir dem Kunden auch umgehend Austauschteile anbieten.“

15 Uhr, Inbetriebnahme vor Ort

Das Team kümmert sich ebenfalls um Modernisierungen, denn insbesondere elektronische Geräte und Bauteile unterliegen einer rasanten technischen Entwicklung, die sich zugleich auf die Steuerungen auswirkt. Peter Dümpelmann erklärt: „Trotz ihrer langen Lebens­dauer kann gelegentlich eine Modernisierung sinnvoll sein. Auch eine Veränderung in ihren Produktionsabläufen kann eine Umrüstung erforderlich machen.“ Für die Inbetriebnahme einer Anlage ist ein Servicetechniker zum Kunden gefahren. Dieser hat seine Geräte fertig montiert und elektrisch verdrahtet und der Servicetechniker kann die Anlage in Betrieb nehmen. Eine weitere Aufgabe an diesem Nachmittag: Einweisung der Mitarbeiter des Kunden in die professionelle Handhabung und Bedienung der Geräte.

17 Uhr, Dienstschluss

Ein arbeitsreicher, aber zufriedenstellender Tag geht zu Ende. „Das Schöne an unserem Job ist, dass wir ganz nah am Kunden sind“, resümiert Dominique Python. „Als Problemlöser geben wir wertvolle Hilfe und haben über die Jahre mit vielen Kunden eine intensive Beziehung aufgebaut. Das macht unsere Arbeit so besonders.“

(erschienen in FLUX 1/2021)